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FAKULTÄT FÜR BIOLOGIE, CHEMIE UND GEOWISSENSCHAFTEN

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Aktuelles: Neue Professur für Experimentelle Biogeochemie: Prof. Dr. Obst stellt sich vor

28. November 2017

Das Interesse von Martin Obst in Biogeochemie entstand während seines Studiums der Geoökolgie an der Universität Bayreuth. Im Anschluss daran promovierte er in den Umweltwissenschaften an der ETH Zürich zur Mineralbildung durch Mikroorganismen. Während seines 2.5-jährigen Postdoc-Aufenthalts am kanadischen Elektronenbeschleuniger “Canadian Light Source” war er am Aufbau eines Rasterröntgenmikroskops beteiligt, mit dem die chemische Zusammen-setzung von Umweltproben hochaufgelöst untersucht werden kann. Mit Hilfe dieser innovativen Technik hat sich sein Interesse an prozessorientierter Umweltforschung noch weiter vergrößert. 2010 wurde Martin Obst Leiter einer DFG Emmy-Noether Nachwuchsforschergruppe an der Universität Tübingen, bevor er Anfang 2016 zurück nach Bayreuth kam um dort zunächst die Leitung des zentralen Analytiklabors des BayCEER zu übernehmen. Im August 2017 erhielt Martin Obst seinen Ruf als Heisenberg-Professor für Experimentelle Biogeochemie.

Er und sein Team erforschen den Einfluss von struktureller und chemischer Heterogenität auf der Mikrometerskala auf Umweltprozesse wie etwa die Kopplung von Stoffkreisläufen oder das Verhalten von Schad- und Nährstoffen in der Umwelt.

Für die Universität Bayreuth hat sich Professor Obst entschieden, weil sich auf Grund der interdisziplinären Ausrichtung und des familiären Kollegenkreises ein ideales Umfeld für seine eigene Forschung und Lehre, aber auch zahlreiche Möglichkeiten für Zusammenarbeiten mit anderen Kollegen bieten. „Es ist mein Ziel, mit meiner Expertise im Bereich Aufklärung von Umweltprozessen, aber auch mit innovativen Ansätzen Studenten für die Forschung zu begeistern und gemeinsam mit Kollegen neue Wege in der Umweltforschung zu gehen“, so Obst.

Antrittsvorlesung:
Die kleinen Geheimnisse im Untergrund des FIchtelgebirges
Mittwoch, 24. Januar 2018, 18 Uhr c.t., H8 (GEO)

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